Mit der gestiegenen Zahl der Haustiere bekommen auch Tierärzte mehr zu tun. Für Behandlungen von Katze, Hund & Co. müssen die Besitzer oft tief in die Tasche greifen. Eine Kranken- oder OP-Versicherung soll vor zu hohen finanziellen Belastungen schützen. Doch bei weitem nicht jedes Tier ist versichert, wie eine Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Check24 unter rund 1.000 Haustierbesitzern zeigt.
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So geben über zwei Drittel (69 Prozent) der Katzenhalter an, keine Kranken- oder OP-Versicherung abgeschlossen zu haben. 19 Prozent haben einen Krankenvollschutz, 12 Prozent begnügen sich mit einer OP-Police. Bei den Hunden sind 53 Prozent ohne Krankenversicherung. 30 Prozent der befragten Halter haben einen Krankenvollschutz abgeschlossen, 17 Prozent setzen auf den OP-Schutz.
Für Hundebesitzer sind ebenfalls spezielle Haftpflichtversicherungen im Angebot. Schäden, die Katzen anrichten, sind über die klassische private Haftpflichtversicherung bereits abgesichert. 28 Prozent der befragten deutschen Hundebesitzer haben keine Tierhalterhaftpflichtpolice. Und auch in den sechs Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, wo eine gesetzliche Pflicht zur Tierhalterhaftpflicht für Hunde besteht, haben sich 23 Prozent der Halter nicht versichert.