Umfrage unter Maklern

Rendite hat bei der Altersvorsorge Priorität

Frau berechnet ihre Altersvorsorge: Fondspolicen werden laut einer aktuellen Umfrage Geschäftstreiber für Versicherungsmakler bleiben.
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Frau berechnet ihre Altersvorsorge: Fondspolicen werden laut einer aktuellen Umfrage Geschäftstreiber für Versicherungsmakler bleiben.
Rendite bleibt das Top-Kriterium für die Altersvorsorge. Über 90 Prozent der Makler sehen Fondspolicen als unverzichtbar. Flexibilität und individuelle Fondsauswahl gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Andere Kriterien verlieren hingegen zusehends an Wert.

Renditechancen bleiben das wichtigste Kriterium für die Altersvorsorge. Das geben mehr als 90 Prozent von 303 befragten Versicherungsmaklern an. Die Umfrage führten der Versicherers Liechtenstein Life und die Fachzeitschrift „Asscompact“ gemeinsam durch.

Auch die Option, die Altersvorsorge flexibel an veränderte Lebensumstände anpassen zu können, ist aus Sicht des Großteils der Versicherungsmakler essenziell (89 Prozent). Außerdem schätzen Makler die Möglichkeit, die Fondsauswahl nach der individuellen Anlagestrategie auszuwählen (86 Prozent).

Nachhaltige Altersvorsorge tritt immer mehr in den Hintergrund

Deutlich weniger Befragten (54 Prozent) ist es wichtig, ihre Altersvorsorge nachhaltig zu gestalten. Gut jeder Dritte (36 Prozent) legt Wert darauf, in Fonds in einer Währung wie dem Schweizer Franken anzulegen, zum Beispiel als Mittel zur Währungsdiversifikation. Mehrfachantworten waren möglich.

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Auch in Zukunft spielt die Rendite aus Maklersicht mit Abstand die wichtigste Rolle in der Vorsorge. 85 Prozent der befragten Makler glauben, dass Renditechancen im Markt der Fondspolicen in den kommenden fünf bis zehn Jahren immer wichtiger werden.

Wie sich der Altersvorsorge-Markt weiterentwickeln wird
  • Eine individuelle Fondsauswahl sehen 74 Prozent als wesentlich an.
  • 71 Prozent der Befragten schreiben dem Thema Flexibilität eine wachsende Bedeutung für die Zukunft zu.
  • Deutlich weniger Makler gehen davon aus, dass Nachhaltigkeit wichtiger wird (60 Prozent).
  • 29 Prozent glauben, dass diversifizierte Portfolios durch Anlage in Fonds in einer Währung wie dem Schweizer Franken an Bedeutung zunehmen.

Fondspolicen werden Geschäftstreiber für Makler bleiben. Davon sind zwei Drittel der Befragten überzeugt (67 Prozent). Nur knapp 4 Prozent glauben, dass sich der Trend zu Fondspolicen in der Altersvorsorge (eher) negativ auf ihr eigenes Geschäft auswirken wird.

„Angesichts aktueller Herausforderungen wie Langlebigkeit, Demografie und Inflation sind Fondspolicen alternativlos, um die finanzielle Unabhängigkeit im Ruhestand zu erhalten“, sagt Aron Veress, Geschäftsführer von Liechtenstein Life. „Aber sie müssen die richtigen Komponenten mitbringen. Dazu gehört neben einem kraftvollen Renditehebel auch das notwendige Maß an Flexibilität und Konfigurierbarkeit. Auch kann es in Zeiten politischer Unsicherheiten sinnvoll sein, bei den Fonds zumindest teilweise in der Währung zu diversifizieren.“

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