Im Frühjahr hatte es Swiss-Life-Deutschland-Chef Jörg Arnold bereits angekündigt, und jetzt kommt das entsprechende Produkt: Der Versicherer Swiss Life springt auf den Zug mit den Sachanlagen und bietet nun über einen Fonds Investments in Infrastruktur an. Der Fonds ist ein sogenannter Eltif, was für European Long Term Investment Fund steht, also „europäischer, langfristiger Investmentfonds“. Diese Produkte steigen direkt in nichtbörsennotierte Anlageobjekte ein.
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Im Falle der Swiss Life heißt der Fonds „Swiss Life Funds (Lux) Privado Infrastructure S.A., Sicav-Eltif“ (ISIN: LU2724512657). Verantwortlich ist die hauseigene Vermögensverwaltung Swiss Life Asset Managers. Im Portfolio enthalten sind laut eigener Auskunft über 20 private Infrastrukturunternehmen, darunter Wind- und Solarparks, Wasserkraftanlagen, Recycling-Firmen sowie Glasfaser- und Fernwärmenetze. Swiss Life selbst sei als Mitinvestor in die Objekte mit an Bord, heißt es. Der Mindestanlagezeitraum liegt bei zwölf Jahren. Einmalbeiträge sind ab 10.000 Euro möglich.
Der Eltif taucht in der dazu passenden neuen Swiss Life Privado Police auf, einer fondsgebundenen Rentenversicherung. Sie soll flexibel sein. Kunden können Beträge ab 5.000 Euro jederzeit zuschießen. Ebenso können sie Beträge in der Spar- und der Rentenphase entnehmen. Mit Eintritt in die Rentenphase endet das Eltif-Investment. Dann können die Kunden aber immerhin noch in klassische Aktien- oder Rentenfonds umschichten.