Steuern, Inflation und Co.

Finanzielle Freiheit: Wie realistisch ist die 4-Prozent-Regel?

Junge Leute am Strand: Viele Menschen träumen von finanzieller Freiheit.
© Freepik
Junge Leute am Strand: Viele Menschen träumen von finanzieller Freiheit.
Finanzielle Freiheit ist ein Ziel vieler Menschen, die unabhängig von einem festen Job leben möchten. Ein zentraler Ansatz zur Planung dieses Ziels ist die sogenannte 4-Prozent-Regel. In diesem Artikel erklären wir, wie die 4-Prozent-Regel funktioniert, welche Kritik es an dem Konzept gibt und wie man realistisch seine finanzielle Unabhängigkeit planen kann.

Finanzielle Freiheit ist ein großes Trendthema in den sozialen Netzwerken. Damit gemeint ist, dass Menschen nicht mehr auf ein aktives Einkommen angewiesen sind, um ihren Lebensstil zu finanzieren. Einkommensquellen wie Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen decken die monatlichen Ausgaben. Für viele ist das Ziel, früher in Rente gehen oder frei über die eigene Zeit bestimmen zu können. Eine zentrale Faustformel in diesem Zusammenhang ist die 4-Prozent-Regel.

[mehr_zum_thema title=“Mehr zum Thema“]

Was ist die 4-Prozent-Regel?

Die 4-Prozent-Regel stammt aus der Studie „Retirement Spending: Choosing a Sustainable Withdrawal Rate“, besser bekannt als Trinity-Studie. Die Ergebnisse veröffentlichten die US-Wissenschaftler Philip L. Cooley, Carl M. Hubbard, und Daniel T. Walz von der Trinity-Universität in Texas im Jahr 1998.

Die Regel besagt: Personen können jährlich 4 Prozent ihres Vermögens entnehmen, ohne ihr Kapital über einen Zeitraum von 30 Jahren aufzubrauchen.

Ein Beispiel: Wer 500.000 Euro angespart hat, kann im ersten Jahr 20.000 Euro (4 Prozent) entnehmen. In den Folgejahren wird dieser Betrag an die Inflation angepasst.

Damit dieses Konzept funktioniert, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Das Vermögen ist breit gestreut investiert, zum Beispiel in ETFs oder Aktienfonds.
  • Die gesamte Entnahmedauer beträgt 30 Jahre.
  • Die durchschnittliche jährliche Rendite liegt bei etwa 7 Prozent, abzüglich Inflation (2 bis 3 Prozent).
  • Die Person passt ihre Entnahmen jährlich an die Inflation an.

Was Experten an der 4-Prozent-Regel kritisieren und was für deutsche Sparer an der Kritik dran ist, erfahren Sie auf der zweiten Seite.

Ähnliche Beiträge

Nicht verpassen!

Pfefferminzia Pro

Hier sollte ein Text stehen, der die Vorteile von Pfefferminzia Plus erklärt, wie günstig man mitmachen kann, wie viele Partner*innen dabei sind und warum kein*e Makler*in ohne auskommen kann!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert