Auch Kanada und USA gibt es als gemeinsamen Nordamerika-ETF (zum Beispiel hier), aber auch separat. Vieles ist möglich und am Ende auch Geschmackssache.
Die grobe, exakt nach BIP gewichtete Struktur würde zunächst so aussehen (Quelle: IWF, eigene Berechnung):
| Anlageregion | BIP in Bio. Dollar | in % |
| Nordamerika | 31,4 | 28,4 |
| Westeuropa | 22,1 | 20,0 |
| Asien-Pazifik (Industrieländer) | 7,0 | 6,3 |
| Schwellenländer | 49,9 | 45,2 |
| Welt | 110,4 | 100,0 |
Damit schnurrt der Anteil der USA auf weniger als 28,4 Prozent zusammen. Die Schwellenländer bringen es hingegen auf 45 Prozent. Denn da ist wirtschaftlich ganz schön was los.
Doch gerade diese Schwellenländer sind keine Einheit, sondern über viele Regionen verteilt. Also warum diese große Masse nicht noch weiter unterteilen? Tun wir das einfach mal. Auch andere Regionen zerlegen wir noch sinnvoll ein Stück weiter (Quelle: IWF, eigene Berechnung):
| Anlageregion | BIP in Bio. Dollar | in % |
| USA | 29,2 | 26,4 |
| Kanada | 2,2 | 2,0 |
| Westeuropa (ohne UK) | 18,4 | 16,7 |
| Vereinigtes Königreich | 3,7 | 3,4 |
| Asien-Pazifik (Industrieländer) | 7,0 | 6,3 |
| Schwellenländer Asien (ohne China) | 11,7 | 10,6 |
| China | 18,7 | 16,9 |
| Schwellenländer Europa | 6,4 | 5,8 |
| Lateinamerika/Karibik | 6,9 | 6,2 |
| Afrika | 2,8 | 2,5 |
| Nahost | 3,4 | 3,1 |
| Welt | 110,4 | 100,0 |
Wem das nun zu kleinteilig wird, fasst einfach einige Positionen wieder zusammen. Und selbstverständlich lassen sich die Anteile ohne weiteres nach Gefühl noch verschieben. Nicht jeder mag 17 Prozent China im Depot, während andere vielleicht sogar gern mehr hätten. Auch das ist Geschmackssache.
Aber insgesamt heißt es: Fertig ist das Aktienportfolio nach Wirtschaftskraft.