ARD Deutschlandtrend

Bürger trauen Regierung keine Sozialreformen zu

Müssen den Sozialstaat reformieren: Das Bundeskabinett um Kanzler Friedrich Merz (unten rechts), oben links Arbeitsministerin Bärbel Bas.
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Müssen den Sozialstaat reformieren: Das Bundeskabinett um Kanzler Friedrich Merz (unten rechts), oben links Arbeitsministerin Bärbel Bas.
Es braucht Reformen, um den deutschen Sozialstaat zukunftsfähig zu machen. Das sehen große Teile der Bevölkerung so. Allerdings trauen nur die wenigsten der Regierung diese schwierige Aufgabe auch zu.

Die Bundesbürger sehen den Bedarf für Reformen in den Sozialversicherungssystemen. Das Problem: Viele trauen es der Regierung nicht zu, diese auch durchzuführen. Das zeigt der aktuelle ARD Deutschlandtrend.

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Bei der gesetzlichen Rentenversicherung sehen 49 Prozent der Befragten den Bedarf einer grundlegenden Reform, 36 Prozent wünschen sich gezielte Anpassungen und nur 11 Prozent meinen, es sollte so bleiben wie es ist.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV):

  • 44 Prozent wollen grundlegende Reformen,
  • 39 Prozent gezielte Anpassungen und
  • 13 Prozent keine Änderungen.

In der Pflegeversicherung betragen die Werte 42 Prozent, 43 Prozent und 9 Prozent.

Geht es an die Umsetzung der Reformen, verdüstert sich das Bild. Denn das Vertrauen in die Regierung fehlt. Von denjenigen, die Reformbedarf in den Sozialversicherungen sehen, haben

  • 81 Prozent kein Vertrauen, dass sich etwas bei der Rente bewegt,
  • 72 Prozent sind misstrauisch, was GKV-Reformen angeht und
  • 75 Prozent glauben, dass sich nichts bei der Pflege tun wird.

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