Zahl der Sparpläne steigt stark

Studie bestätigt kräftigen ETF-Trend

ETF auf europäische Aktien auf einem Smartphone
© picture alliance / dpa-tmn | Zacharie Scheurer
ETF auf europäische Aktien auf einem Smartphone
Verbraucherschützer schwören auf sie und preisen vor allem die niedrigen Gebühren. Das und andere Dinge scheinen zu verfangen, denn Indexfonds mit dem Kürzel ETF haben sich zu einem Einsteigerprodukt gemausert. Auch der Vermögensaufbau scheint zu laufen.

In den Wertpapierdepots deutscher Anleger finden sich zunehmend auch börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF). Wie stark der Trend wirklich ist, zeigen jetzt einige Zahlen, die die Informations- und Nachrichtenplattform „Business 2 Community“ zusammengetragen hat.

Zum Beispiel zur Frage, wie viele Menschen über einen sogenannten Sparplan regelmäßig in einen ETF einzahlen: Gab es 2017 in Deutschland lediglich eine halbe Million solcher Pläne, sind es Ende 2023 etwa 7,6 Millionen.

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In den Depots von wenig erfahrenen Anlegern machen ETFs im Schnitt 31 Prozent aus. Bei erfahrenen Anlegern sind es nur noch 22 Prozent. Woraus sich folgern lässt, dass ETFs oft als Einsteigerprodukt auftreten.

Auch das Interesse von (noch) Nicht-ETF-Besitzern scheint zu steigen. Von eben diesen Menschen werden 48 Prozent nach Eigeneinschätzung in den kommenden zwei Jahren bei so einem Indexfonds zugreifen. Vor einem Jahr lag diese Ambitionsquote noch bei 41 Prozent.

Parallel dazu meldete die größte Fondsgesellschaft Europas, Amundi, aktuelle Zahlen aus dem europäischen ETF-Markt. Demnach liegen dort inzwischen rund 1,41 Billionen Euro in 3.329 zugelassenen ETFs (Stand: Oktober 2023).

Der Anteil von ETFs am gesamten europäischen Investmentfondsmarkt stieg laut Daten von Morningstar von 5 Prozent vor zehn Jahren auf heute 13 Prozent.

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