Absicherung internationaler Fachkräfte

Fünf Versicherungsfehler von Expats – und wie Makler sie vermeiden

Beratungsgespräch: Expats sind eine Zielgruppe, die viel Beratung brauchen.
© The Yuri Arcurs Collection/Freepik
Beratungsgespräch: Expats sind eine Zielgruppe, die viel Beratung brauchen.
Ausländische Fachkräfte in Deutschland bringen nicht nur kulturelle Vielfalt, sondern auch komplexe Versicherungsfragen mit sich. Für Makler ist das eine doppelte Chance: Sie können Absicherungslücken schließen – und sich als unverzichtbare Vertrauenspartner etablieren.

Der globale Arbeitsmarkt boomt – und Deutschland ist für internationale Fachkräfte nicht unattraktiv. Doch viele Expats betreten Neuland, wenn es um das deutsche Versicherungssystem geht.

Das Ergebnis: Falschversicherungen, Lücken und teure Missverständnisse. Versicherungsmakler, die sich in diesem Spezialgebiet auskennen, haben nicht nur einen Wissensvorsprung – sondern auch ein starkes Verkaufsargument.

[mehr_zum_thema title=“Mehr zum Thema“]

Fehler 1: Die falsche Krankenversicherung

Viele Expats landen automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – selbst wenn sie besser privat oder international versichert wären. Besonders bei hochqualifizierten Fachkräften mit befristeten Verträgen oder hohem Einkommen kann das zu Nachteilen führen: geringerer Leistungsumfang, keine Rückerstattung, keine Wahlfreiheit. Makler sollten gezielt Alternativen prüfen und erläutern.

Fehler 2: Unterschätzte Versorgungslücken bei Berufsunfähigkeit

Das Thema Berufsunfähigkeit wird von vielen Expats gar nicht bedacht – oft auch, weil es in ihren Herkunftsländern keine vergleichbare Absicherung gibt. Dabei ist die gesetzliche Erwerbsminderungsrente in Deutschland häufig unzureichend, besonders für junge Expats. Eine private BU-Absicherung mit verständlicher Aufklärung ist hier Gold wert – für Kunden wie Makler.

Fehler 3: Kein Schutz für Familie und Hinterbliebene

Viele Expats reisen mit Familie – doch über Risikolebensversicherungen oder Hinterbliebenenschutz wird selten gesprochen. Ein Todesfall im Ausland kann für Angehörige zum finanziellen Desaster werden. Makler, die das Gespräch aktiv suchen, übernehmen Verantwortung – und bauen Vertrauen auf.

Fehler 4: Haftpflicht? Fehlanzeige!

Die private Haftpflichtversicherung ist in Deutschland eine Selbstverständlichkeit – in vielen Herkunftsländern der Expats jedoch nicht. Das führt zu gefährlichen Versorgungslücken, etwa bei Schäden in der Mietwohnung oder im Straßenverkehr. Eine einfache Empfehlung mit großem Effekt.

Fehler 5: Rückkehr oder Weiterreise – und dann?

Viele Policen enden automatisch mit dem Aufenthalt in Deutschland oder bieten keinen weltweiten Schutz. Wer berät, wie Policen auch bei Rückkehr ins Heimatland oder weiterem beruflichem Wechsel ins Ausland weitergreifen oder angepasst werden können, positioniert sich langfristig – und schafft nachhaltige Kundenbindung.

Fazit

Die Versicherungsbedürfnisse von Expats sind oft unklar, individuell und von Unsicherheit geprägt – ideal für Makler, die beraten statt verkaufen. Wer in diesem Segment Kompetenz zeigt, kann nicht nur Kunden begeistern, sondern sich auch ein zukunftssicheres Geschäftsfeld aufbauen.

Ähnliche Beiträge

Nicht verpassen!

Pfefferminzia Pro

Hier sollte ein Text stehen, der die Vorteile von Pfefferminzia Plus erklärt, wie günstig man mitmachen kann, wie viele Partner*innen dabei sind und warum kein*e Makler*in ohne auskommen kann!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert