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Kundenbesuch oder Videoberatung – was verursacht mehr CO2?

Standardbestandteil einer Videoberatung: Die Webcam
© M Ameen / Pixabay
Standardbestandteil einer Videoberatung: Die Webcam
Kritiker bemängeln gern, dass das Streamen von Videos viel Kohlendioxid verursacht. Sollten Versicherungsmakler deshalb wieder häufiger das Auto benutzen, anstatt Kunden per Video zu beraten? Eine Studie liefert alle Einzelteile, um das auszurechnen. Und wir haben das getan.

Womit wir alle Bestandteile zusammengesammelt haben. Rechnen wir nun für Videogespräche mit zwei Teilnehmern jeweils Maximum und Minimum aus. Das Maximum entsteht, wenn die Gesprächspartner je einen Desktop mit großem Bildschirm nutzen und die Daten per UMTS übertragen. Macht also:

  • 1 Rechenzentrum: 2,3 g/h
  • 2 Datenwege: 180 g/h
  • 2 PCs: 42 g/h
  • 2 Großbildschirme: 126 g/h
  • 2 Router: 12 g/h

… und somit rund 362 g/h. Eine Stunde Ferngespräch mit Bild entspricht dann einer Mittelklassefahrt von 2,3 Kilometern. Der Kunde müsste also ziemlich nah dran wohnen, damit sich der Besuch besser rechnet.

Und damit sind wir beim Minimum – mit zwei Laptops und feinem Glasfaser-Anschluss:

  • 1 Rechenzentrum: 2,3 g/h
  • 2 Datenwege: 4 g/h
  • 2 Laptops: 20 g/h
  • 2 Router: 12 g/h

Das ergibt 38 g/h und entspricht bei einer Stunde Konferenz einer Autofahrt von 244 Metern.

Ein drittes Beispiel zeigt übrigens die folgende Grafik:

CO2-Bilanz einer Videoberatung
CO2-Bilanz einer Videoberatung am Beispiel

Damit bleibt natürlich immer noch die Frage, was dauerhaftes Netflix-Glotzen mit unserer Umwelt macht (und unserer Gesundheit). Wahrscheinlich ist es ohnehin besser, stattdessen mal wieder vor die Tür zu gehen.

Unbestritten ist allerdings, dass Videoberatung ein klimaschonender Ersatz dafür ist, jeden Kunden einzeln zu besuchen.

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