In E-Bikes und E-Autos verbaut

Britischer Versicherer warnt vor Bränden durch Lithium-Ionen-Batterien

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt
Feuerwehr gefragt: Lithium-Ionen-Batterien verursachen anscheinend Brände bei E-Bikes, E-Autos & Co., zeigt eine Recherche des britischen Versicherers QBE.
Einer Recherche des Versicherers QBE zufolge gab es in Großbritannien 2023 deutlich mehr durch Lithium-Ionen-Akkus verursachte Brände als im Vorjahr. Besonders häufig brannten die Batterien von E-Bikes.

Aus der E-Mobilität sind Lithium-Ionen-Akkus nicht wegzudenken. Mit der zunehmenden Zahl elektrisch betriebener Fahrzeuge steigt anscheinend aber auch die Zahl der Batteriebrände. Das bekommen auch Versicherer zu spüren.

Die britische Versicherungsgruppe QBE wollte mehr über Brandhäufigkeiten wissen und hat recherchiert. Eine Anfrage an alle 50 Feuerwehrdienste  in Großbritannien, von denen 42 geantwortet haben, hat Folgendes ergeben: 2023 ist die Zahl der Brände, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht wurden, um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Waren es 2022 noch weniger als zwei Brände pro Tag, waren es 2023 schon mehr drei Feuer täglich.

Jeder dritte dieser Brände steht in Verbindung mit einem E-Bike. 2023 brannten 70 Prozent mehr Akkus von E-Fahrrädern als im Vorjahr. Insgesamt meldeten die Feuerwehren hier 270 Brände. Am zweithäufigsten waren E-Scooter mit 125 Fällen betroffen, ein Anstieg von 7 Prozent. Bei E-Autos nahm die Brandhäufigkeit um 33 Prozent auf 118 Fälle zu. Auch bei einigen E-Bussen und E-LKWs lösten die Batterien einen Brand aus.

Angesichts der steigenden Brandgefahren fordert QBE Verbesserungen bei der Sicherheit von Lithium-Ionen-Akkus. „Die Zahl der Brände in Verbindung mit Lithium-Ionen-Akkus steigt, das ist besorgniserregend. Die Batterien brennen anders als normale Brände. Personen, die versuchen die Feuer löschen, sind höheren Verletzungsrisiken ausgesetzt“, sagt Adrian Simmons von QBE Insurance.

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