Wie Internetkriminelle die Cyberversicherung verändern

Sind die auch wirklich echt? Die Fake-President-Methode ist unter Hackern sehr beliebt und sollte Teil der Cyberversicherung sein

Womit wir in den dunklen Bereichen des Internet angekommen sind. Dort kann man inzwischen per Knopfdruck Stimmen klonen lassen und Cyberangriffe buchen. „Ransomware-as-a-Service“ nennt Kimmerle so ein Modell. Und Vincenz Klemm nennt als Beispiel die Plattform Darcula als „hochentwickelte Plattform, die fortschrittliche Phishing-Angriffe für mehr Cyberkriminelle zugänglich macht“.

Gerade in solchen ausgereiften Diensten sieht er ein enormes Problem für Cyberversicherungen: „Das bedeutet steigende Angriffsvolumen und -raffinesse, zunehmende Schadenskosten und wachsende Komplexität beim Underwriting.“

https://www.pfefferminzia.de/gewerbe/versicherer-antworten-was-gehoert-unbedingt-in-die-cyberversicherung-fuer-unternehmen/

Es ist dieses pure Tempo, das die Rolle der Cyberversicherung zweifellos verändert. Martin Swider stellt klar: „Cyberversicherung bedeutet heute weitaus mehr als nur Kosten zu erstatten oder Risiken zu übertragen. Unternehmen brauchen einen aktiven Partner, der im Notfall sofort reagiert, Orientierung bietet und dabei hilft, Schäden zu begrenzen, und die Resilienz stärkt.“

Eine gute Police sollte in seinen Augen regelmäßig prüfen und vor neu aufkommenden Risiken schützen. Sie sollte entgangenen Umsatz ersetzen, wenn Betriebe lahmgelegt sind (Betriebsunterbrechung), und dabei helfen, die Daten wiederherzustellen.

Wöchentlicher Risikoscan

Auch Gisa Kimmerle sieht Prävention als wichtige Aufgabe, zum Beispiel über Awareness-Training (Mitarbeiter schulen) und Pläne für den Krisenfall. „Umfasst sein sollten auch Eigenschäden wie Forensik, Wiederherstellung, Krisen-PR-Unterstützung sowie Kosten für Datenschutzanwälte. Dazu kommen Abdeckungs-Bausteine wie Betriebsunterbrechung oder Drittschäden durch Cyber-Attacken“, so die Cyberspezialistin.

Und Baobab-Mann Klemm sieht es als wichtig an, dass Zusatzleistungen wie der wöchentliche durch künstliche Intelligenz gestützte Risikoscan der Angriffsoberfläche angeboten oder sogar fest enthalten sind. Außerdem findet er es wichtig, dass es Checklisten gibt, um regelmäßig Daten zu sichern (Backup-Zyklus), und Pläne für Notfälle. Ebenso sollte die bereits erwähnte Betriebsunterbrechung abgesichert sein und Schadenersatzforderungen Dritter.

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