Umfrage

Cyberangriff erlebt, trotzdem keine Cyberpolice abgeschlossen

Franziska Geier ist Geschäftsführerin von Stoïk in Deutschland
© Stoïk
Franziska Geier, Geschäftsführerin von Stoïk: „Der Wille zur Absicherung ist da. Was vielerorts fehlt, sind passgenaue Angebote, die Prävention, Deckung und Krisenunterstützung sinnvoll verzahnen.“
Das Gros der Mittelständler bereitet sich auf einen Cyberangriff vor – aber nicht unbedingt mit einer Cyberversicherung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Versicherers Stoïk.

Die Nachrichten über immer neue Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen und Infrastruktur hat immerhin etwas Gutes: Das Risikobewusstsein steigt, auch im deutschen Mittelstand.

81 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) hierzulande bereiten sich auf einen möglichen Cyberangriff vor. Das hat das aktuelle Barometer „Cyberrisiko im Mittelstand“ des Cyberversicherers Stoïk ergeben. 73 Prozent erhöhen demnach ihr Cyber-Budget in den nächsten zwölf Monaten.

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Fast ein Drittel der befragten Unternehmen hat einen Cyberangriff bereits erlebt, mehr als 20 Prozent davon im vergangenen Jahr. Und trotzdem schützt sich nur knapp die Hälfte der KMU vor dem Ernstfall mit einer Cyberversicherung.

Dabei würde sie bei den Hauptsorgen, die Mittelständler beim Thema Cyber umtreiben, Abhilfe schaffen.

Diese sind:
  • Betriebsstillstand (36 Prozent) und
  • Abfluss sensibler Daten (29 Prozent).
  • Zusätzlich belasten Ermittlungskosten, Systemwiederherstellung und Lösegeldzahlungen die Unternehmen.

Von ihrem Cyberversicherer erwarten 64 Prozent im Angriffsfall eine Entschädigung aller Kosten, knapp die Hälfte wünscht sich Präventions-Tools, 43 Prozent setzen auf den Zugriff von Cyber-Experten.

„Der Mittelstand in Deutschland und Österreich ist ein Rückgrat von Wertschöpfung und Beschäftigung. Genau deshalb geraten diese Firmen zunehmend ins Visier von Cyberangreifern“, sagt Franziska Geier, Geschäftsführerin von Stoïk. „Der Wille zur Absicherung ist da. Was vielerorts fehlt, sind passgenaue Angebote, die Prävention, Deckung und Krisenunterstützung sinnvoll verzahnen.“

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