Antrag gestellt

Cyber-Assekuradeur Cogitanda beantragt Insolvenz

Jens Lison, Vorstandschef der Cogitanda
© Cogitanda
Jens Lison, Vorstandschef der Cogitanda
Erst hatten es Medien berichtet, jetzt hat es das Haus selbst bestätigt. Der Cyber-Assekuradeur Cogitanda ist insolvent. Vieles ist noch zu klären.

Der auf Cyberversicherungen spezialisierte Assekuradeur Cogitanda hat einen Insolvenzantrag eingereicht. Das berichteten die Medien „Versicherungswirtschaft-Heute“ und „Versicherungsmonitor“.

Auf Anfrage von Pfefferminzia bestätigte Cogitanda den Vorgang. Demnach habe der Vorstand der Cogitanda Dataprotect beschlossen, „für die Gesellschaft Insolvenz zu beantragen, da keine positive Fortführungsprognose“ bestehe.

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Man habe bereits Kontakt zu den Risikoträgern aufgenommen, heißt es weiter. Man wolle die weitere Zusammenarbeit koordinieren und klären, wie die Vertragsbestände abzuwickeln sind. Über das weitere Vorgehen wolle man Geschäftspartner und Kunden schnellstmöglich informieren.

Außerdem heißt es in der Stellungnahme: „Bis dahin bittet der Vorstand um Geduld, damit der weitere Geschäftsbetrieb ungehindert fortgeführt werden kann. Die gesamte Bearbeitung von Verträgen und Schadensfällen ist bis auf Weiteres sichergestellt.“

Es ist der vorläufige Höhepunkt in einem ohnehin schwierigen Jahr. So war im November bekanntgeworden, dass der Firmengründer Jörg Wälder verstorben war. Dann veränderte Cogitanda Verhalten und Vergütung gegenüber Maklern, was einen Konflikt mit der Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler (IGVM) auslöste. Später nahm Cogitanda dazu Stellung.

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