Studie zum Weltmännertag am 3. November

Das starke Geschlecht geht nur selten zur Vorsorge

© picture alliance / dpa Themendienst | Christin Klose
Viele Männer gehen nur selten zur Vorsorgeuntersuchung.
Gut die Hälfte aller Männer nehmen keine Vorsorgeuntersuchungen wahr. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des digitalen Versicherungsmanagers Clark in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Yougov zum Weltmännertag am 3. November. Woran das liegt, erfahren Sie hier.

Seit dem Jahr 2000 findet alljährlich am 3. November der Weltmännertag statt. Er soll bei dem vermeintlich starken Geschlecht das Bewusstsein für gesundheitliche Themen schärfen – von Prostatakrebsvorsorge über Prävention bis hin zu psychischen Leiden. Denn besonders ausgeprägt scheint dieses Bewusstsein nicht zu sein. Diesen Verdacht bestätigt jetzt auch eine aktuelle Umfrage des digitalen Versicherungsmanagers Clark in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Yougov. Danach nimmt beinahe die Hälfte der befragten Männer keine Vorsorgemaßnahmen wahr – offenbar, weil dies noch immer der klassischen Geschlechterrolle widerspricht.

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Gerade einmal 13 Prozent der Studien-Teilnehmer gaben an, im letzten Jahr Vorsorgeuntersuchungen für die Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch genommen zu haben. Nur jeweils 11 Prozent gingen zur Darmkrebs- und Prostatakrebsvorsorge. Bei der Prävention für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind es 7 Prozent. Das Schlusslicht bildet die Diabetes-Früherkennung: Sie haben nur 5 Prozent der Befragten durchführen lassen. Und für ganze 41 Prozent war Vorsorge überhaupt kein Thema. Ein erschreckendes Ergebnis, machen doch Krankenkassen und Ärzte ihre Patienten regelmäßig auf solche Leistungen aufmerksam.

Eine leichte Besserung lässt sich laut Clark-Umfrage in Bezug auf die Erkennung und Behandlung mentaler Leiden bei Männern feststellen: Mehr als jeder Dritte (35 Prozent) gab an, sich schon einmal wegen eines psychischen Problems professionelle Hilfe gesucht zu haben, darunter fallen beispielsweise Depressionen (15 Prozent), Angststörungen (6 Prozent) oder das Burnout-Syndrom (6 Prozent).

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