Rückwirkend zum 1. Januar 2025

Bafin erlaubt Fusion der Ostangler Brandgilde und LSH Versicherung

Stephan Schinnenburg, Vorstandsvorsitzender der Landesschadenhilfe (LSH) und Jens-Uwe Rohwer, Vorstandsvorsitzender der Ostangler Brandgilde (v.l.)
© Ostangler Brandgilde und Landesschadenhilfe
Stephan Schinnenburg (links), Vorstandsvorsitzender der Landesschadenhilfe (LSH), und Jens-Uwe Rohwer, Vorstandsvorsitzender der Ostangler Brandgilde
Die Bafin hat der Fusion der Ostangler Brandgilde und LSH Versicherung offiziell zugestimmt. Rückwirkend zum 1. Januar 2025 entsteht damit ein neuer mittelständischer Versicherer mit Sitz in Kappeln und Fallingbostel. Wie sich Vorstand und Aufsichtsrat verändern.

Es ist geschafft: Die Ostangler Brandgilde und die LSH Versicherung geben ihre Fusion final bekannt. Denn die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) genehmigte durch eine Verfügung den Zusammenschluss der Landesschadenhilfe Versicherung VVaG als übertragendes Unternehmen und des Ostangler Brandgilde VVaG als übernehmende Gesellschaft. Die Fusion ist damit laut Aufsicht rückwirkend zum 1. Januar 2025 wirksam geworden.

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Indem sich die Versicherungsgesellschaften vereinen, entsteht laut Angaben der Unternehmen ein neuer mittelständischer Versicherer mit knapp 80 Millionen Euro Prämienvolumen. Das neue Unternehmen mit Hauptsitz in Kappeln firmiert künftig unter dem Namen Ostangler Brandgilde.

Knapp 200 Leute arbeiten künftig am Hauptsitz in Kappeln und in Fallingbostel. Der Standort Fallingbostel soll künftig weiter ausgebaut werden. Die dort ansässige LSH Vertriebs AG wird weiterhin unter der Marke LSH agieren. Insgesamt bleiben Historie und Markenidentität beider Häuser erhalten.

Michael Riecke in den Vorstand der Ostangler Brandgilde

Den Vorstand der Ostangler Brandgilde, bestehend aus Jens-Uwe Rohwer und Andreas Schmid, verstärkt künftig Michael Riecke. Er übernimmt insbesondere die Verantwortung für die EDV/IT und den Standort Fallingbostel. Rohwer und Schmid behalten ihre bisherigen Ressortverantwortungen.

Mit der Eintragung der Fusion scheidet Stephan Schinnenburg, Vorstandsvorsitzender der bisherigen LSH Versicherung, aus dem aktiven Vorstand aus. Er bleibt dem Unternehmen jedoch interimsweise in beratender Funktion verbunden, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Später geht er zum Maklerpool Blau Direkt.

Drei neue Vertreter der LSH im Aufsichtsrat

Auch im Aufsichtsrat kommt es zu Änderungen: Mit Oliver Drewes, Matthias Müller-Reichart und Michael Semder kommen drei Vertreter der LSH hinzu. Fünf Personen aus dem Mitgliederkreis der LSH sind nun Teil der Mitgliedervertreterversammlung.

Zur neuen Gruppe gehören außerdem rund 15 Tochtergesellschaften, die sich darauf spezialisiert haben, Versicherungen zu vermitteln. Zusätzlich zum eigenen Prämienvolumen vermittelt das Unternehmen laut eigenen Angaben jährlich rund 50 Millionen Euro an Partnergesellschaften.

Auf dem deutschen Versicherungsmarkt kam es in den vergangenen Jahren noch zu weiteren Fusionen. In dieser Bilderstrecke finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Zusammenschlüsse der Jahre 2023 bis 2025.

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