Kolumne

Wie Sie als Makler erfolgreich das Thema Blog angehen

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Bloggen kann jeder: Valentina Kuleshova ist eine 85-jährige, berühmte russische Bloggerin. Sie postet Fotos, ihre Lieblingsrezepte, Geschichten über den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach.
Bloggen kann für Vermittler ein guter Weg sein, sich bei ihren Kunden als Experte zu positionieren – und neue Kunden zu gewinnen. Wie sollten Makler bei der Planung eines Blogs am besten vorgehen? Die Generation-Y-Spezialisten Stephan Busch und Tom Wonneberger geben in ihrer neuen Kolumne ein paar Tipps.

Lockern Sie die Beiträge mit Bildern, Infografiken, Tabellen und Diagrammen auf. Das Auge mag Abwechslung und Entspannung, keine Textwüsten. Besonders authentisch und individuell wird Ihr Blog, wenn Sie auf die üblichen Stock-Fotos verzichten. Seien Sie kreativ und nutzen Sie Künstler oder Kreative Ihrer Region.

Probieren Sie unterschiedliche Medien aus. Es müssen nicht ausschließlich Texte sein. Nicht jeder liest (oder schreibt) gern. Experimentieren Sie mit Podcasts oder Videos. Sie müssen keine HD-Aufnahmen liefern oder Tagesschau-Sprecher-Qualitäten haben, um wahrgenommen zu werden.

Gastautoren bereichern Ihren Blog

Lassen Sie andere auf Ihrem Blog zu Wort kommen. Gastbeiträge sind eine extrem gute Möglichkeit, Reputation zu entwickeln. Sie profitieren von der Reichweite und vom Image des Gastautors und bieten ihm oder ihr eine Plattform. Suchen Sie sich Experten oder Neudeutsch Influencer, um Ihren Blog zu bereichern. Genau so können Sie interessante Firmen Ihrer Umgebung vorstellen und so in Kontakt zu potenziellen Kunden treten. Es ist ein Geben und Nehmen.

Es wird viel über Suchmaschinen-Optimierung geschrieben. Dabei geht es darum, die Beiträge so aufzubauen, dass sie möglichst weit oben in der Google-Suche erscheinen. Ja, ein paar Prinzipien und technische Hilfsmittel sollten Sie prüfen und nutzen. WordPress bietet dabei einen unerschöpflichen Fundus.

Newsletter vor Suchmaschinen-Optimierung

Aber es gibt einen aus unserer Sicht viel einfacheren Weg zu zahlreichen Lesern: den Newsletter. Dabei sammeln Sie die E-Mail-Adressen von Lesern ein. Über den Newsletter werden sie automatisch informiert, wenn Sie einen neuen Beitrag veröffentlichen. Auch hier gibt es zahlreiche Helferlein, von kostenfrei bis sehr teuer. Der Vorteil eines großen E-Mail-Verteilers ist, dass Sie auch direkt mit Ihren Interessenten in Kontakt treten können, um zum Beispiel eine Umfrage zu starten. Integrieren Sie das in Ihren Beratungsalltag.

Überlegen Sie, wie sie weitere automatische Verteilsysteme nutzen können. So können Sie Ihre Beiträge automatisch bei Xing veröffentlichen. Xing wiederum bietet die Möglichkeit, dass jeder Beitrag automatisch auch auf Twitter geteilt wird. Ein Klick und Sie bespielen drei Kanäle: E-Mail-Newsletter, Xing und Twitter.

Investieren Sie die Zeit, Ihre Ergebnisse auszuwerten: Was läuft? Was läuft nicht? Über welche Kanäle kommen meine Leser? Selbstverständlich gibt es zahlreiche technische Helfer und Auswertungsprogramme, die Ihnen dabei unter die Arme greifen.

Über die Autoren

Stephan Busch und Tom Wonneberger sind Versicherungsmakler und Inhaber der Progress Finanzplaner aus Dresden https://www.progress-dresden.de

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