Kolumne

Wie Sie als Makler erfolgreich das Thema Blog angehen

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Bloggen kann jeder: Valentina Kuleshova ist eine 85-jährige, berühmte russische Bloggerin. Sie postet Fotos, ihre Lieblingsrezepte, Geschichten über den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach.
Bloggen kann für Vermittler ein guter Weg sein, sich bei ihren Kunden als Experte zu positionieren – und neue Kunden zu gewinnen. Wie sollten Makler bei der Planung eines Blogs am besten vorgehen? Die Generation-Y-Spezialisten Stephan Busch und Tom Wonneberger geben in ihrer neuen Kolumne ein paar Tipps.

Was bloggen?

Wenn Sie das Warum geklärt haben, geht es um das Was. Das hängt ganz von Ihrem Warum und Ihrer Zielgruppe ab. Was interessiert Ihre Leserschaft? Finden Sie genau das heraus! Das kann übrigens ein sehr spannender Ansatz sein, um mit Ihren (potenziellen) Kunden ins Gespräch zu kommen. Fragen Sie sie einfach einmal. Zum Beispiel in Form einer Online-Umfrage, einem schönen Brief, einer E-Mail oder noch besser: im persönlichen Gespräch.

„Lieber Kunde, wir überlegen derzeit, einen Agentur-/Unternehmens-Blog zu betreiben. Welche Themen würden Sie dabei besonders interessieren? Worüber sollten wir schreiben, damit Sie unsere Beiträge lesen?“

Einfacher, ehrlicher und offener können Sie gar nicht mit ihren Kunden ins Gespräch kommen. Außerdem involvieren Sie sie. Sie aktivieren sie und lassen sie teilhaben. Seien Sie dabei aber auch ehrlich offen für deren Vorschläge. Wenn ungewöhnliche Ideen kommen, ist das ein echter Vertrauensbeweis. Fragen Sie gegebenenfalls nach, wie sie gerade auf dieses Thema kommen. Ganz nebenbei lernen Sie vermutlich interne Schwächen kennen.

Wie bloggen?

Wenn Sie Ihre Themen abgesteckt haben, geht’s ans Wie. Auch das hängt wieder sehr von Ihren Umständen und Gegebenheiten ab. Am besten suchen Sie sich hierfür professionelle Unterstützung oder sichten ein paar Blogs. Notieren Sie, was Ihnen gefällt und was Sie gut finden. Erstellen Sie einen Redaktionsplan, damit Sie wissen, wann Sie was schreiben wollen und was Sie bereits veröffentlicht haben.

Die Texte sind selbstverständlich das A und O. Die Empfehlungen, wie der „perfekte“ Beitrag aussehen soll, sind so unterschiedlich, dass jede ihre Berechtigung hat. Unserer Meinung nach gibt es keine zu langen oder zu kurzen Texte. Fakt ist jedoch, dass wir online anders lesen als offline. Online sollten es eher kurze, einfache Sätze und eine luftige Setzung mit viel Freiraum sein.

Sehr einfach können Sie die Qualität Ihrer Texte mit dem Blabla-Meter überprüfen. Hier wird Ihr Text nach wissenschaftlichen Methoden geprüft. Je niedriger ihr „Blabla-Wert“ desto besser. Unter 0,3 ist journalistische Qualität. Das sollte auch Ihr Anspruch sein.

Je mehr Substantivierungen („Beitragszahlung“) Passiv-Formen („Der Beitrag wurde gezahlt“) und Schachtelsätze, desto schlechter die Bewertung. Verwenden Sie besser Verben, Aktiv-Formen und einfache Satzkonstruktionen. Machen Sie die Probe aufs Exempel. Lassen Sie ein Kind mal drüber lesen.

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