Kolumne

Generation Y und der nachhaltige Maklerbetrieb

© Claudia Jacquemin
Tom Wonneberger (links) und Stephan Busch sind Versicherungsmakler und Inhaber der Progress Finanzplaner in Dresden
Wer mit jungen Kunden zusammenarbeitet, kommt um das Thema Nachhaltigkeit künftig nicht herum, glauben die Versicherungsmakler Stephan Busch und Tom Wonneberger. Auch der eigene Maklerbetrieb sollte entsprechend durchleuchtet und umgestellt werden, finden sie. Hier kommen neun Denkanstöße, wie das funktionieren kann.

Geschäftskonto wechseln: Großbanken haben seit 2015 etwa 1,9 Billionen Dollar in den Ausbau fossiler Energien gesteckt. Banken wie GLS, Triodos, Ethik-Bank oder die Umweltbank wollen es anders machen und vergeben beispielsweise Kredite an soziale, ökologische und nachhaltige Unternehmen. In der Regel engagieren sie sich darüber hinaus noch für den guten Zweck.

Energiecheck: Viele Energieversorger bieten für Privat- und Firmenkunden einen Energiecheck an. Alternativ gibt es auch Energieberater, die gemeinsam mit dem Kunden vor Ort nach Energiefressern und Einsparmöglichkeiten suchen. Gerade in größeren Büros ist das Einsparpotenzial riesig. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt.

Stromanbieter oder -tarif wechseln: Der Strom-Mix, der aus der Steckdose kommt, ist überall der gleiche. Doch grüne Tarife und Anbieter kaufen ihren Strom aus erneuerbaren Energien und sorgen so für einen weiteren Ausbau. Aufgrund sogenannter Skaleneffekte sinkt der Strompreis erneuerbarer Energien seit Jahrzehnten. Je mehr Nachfrage, desto mehr Ausbau und desto mehr sinkt der Preis für die Stromerzeugung.

Reinigungsdienst: Fragen Sie ihre Reinigungsfirma doch mal nach ökologischen und biologisch abbaubaren Alternativen. Häufig genug werden hier hochaggressive Reinigungsmittel verwendet, die Mensch und Natur schädigen.

Snacks und Getränke: Stellen Sie Ihr Snackangebot für Kunden (und Mitarbeiter) doch auf regionale, faire und nachhaltige Produkte um. Geben Sie Großkonzernen und x-fach verpackten Süßigkeiten keine Chance. Knüpfen Sie so unter Umständen sogar Kontakte zu regionalen Händeln und Produzenten, die potenzielle Kunden sein können. Bieten Sie zu ihrem (Fair-Trade-)Kaffee Alternativen zur üblichen Milch oder diesen schlimmen Sahnebechern: Soja-, Reis-, Mandel- oder Hafermilch. Die sind gut für Allergiker und besser für die Umwelt.

Empfehlungsdankeschön: Bieten Sie, statt der üblichen und unpersönlichen Tankkarte oder dem Amazon-Gutschein, Gutscheine kleiner, regionaler Händler an. So unterstützen Sie die regionale Wirtschaft und knüpfen Kontakte zu diesen Firmen. Womöglich entsteht dadurch sogar ein regionales Empfehlungsnetzwerk.

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