Wenzel will’s wissen

Was die BU-Versicherung von der Absicherung von Zeitsoldaten lernen kann

© Doris Köhler
Philip Wenzel ist Versicherungsmakler und Biometrie-Experte.
Die gesetzliche Absicherung von Zeitsoldaten hat einige gute Merkmale, die sich die private Berufsunfähigkeitsversicherung abgucken könnte, findet Versicherungsmakler Philip Wenzel. Dazu gehört etwa die Belohnung von Umschulungen. In seiner neuen Kolumne erfahren Sie mehr dazu.

Wie wäre es also, wenn ich eine Versicherung hätte, die mir für bis zu fünf Jahre eine hohe Rente zahlt, die im Falle einer Umschulung sogar noch für diesen Zeitraum eine höhere Leistung zahlt? Diese Versicherung wäre sicherlich bezahlbar. Ich hätte aber dann ein Problem, wenn ich tatsächlich erwerbsunfähig wäre. Dann wäre keine Umschulung möglich und ich dauerhaft in finanziellen Problemen. Das ließe sich aber auch lösen.

Für diese Lösung bräuchten wir auch nicht mehr als drei Berufsgruppen, da die Definition der Erwerbsunfähigkeit ja eh einiges an Verweisbarkeit zulässt. Dadurch wäre dieses Produkt auch für viele Berufe finanziell erreichbar.

Denkanstoß für Versicherungen

Im ersten Schritt wäre einfach eine höhere Rente als Belohnung während einer Umschulung denkbar. Eine Einmalzahlung bei abgeschlossener Umschulung halte ich für weniger motivierend und weniger erlebbar.

Was an der Versorgung der Soldaten auf Zeit auch sehr praktisch ist, ist, dass ich mir auf Antrag die Rente auch auf einmal auszahlen lassen könnte oder auch mal die Rente stunden kann, um sie dann später zu erhalten. Da ließen sich viele verschiedene, individuelle Lösungen basteln.

Nur mal so als Denkanstoß für die Versicherungsgesellschaften. Und dieses Mal sollte der Name von der Marketingabteilung entworfen werden. Sonst heißt es am Ende wieder temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung.

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