Jahresrückblick des Maklerbüros Bierl

Welche BU-Versicherer 2018 hervorstachen – und welche stark nachließen

© privat
Versicherungsmakler Tobias Bierl
Die Makler-Brüder Tobias und Stefan Bierl haben nun zum dritten Mal ihre ganz persönliche Jahresbilanz zur Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung gezogen: Welche Gesellschaften überraschten positiv, wer enttäuschte? Wie hoch lag die vermittelte BU-Durchschnittsrente? Und wie schauen die Versicherungsprofis auf den Preishammer der WWK und die umstrittene BU-Analyse von Finanztest zurück? Die Antworten gibt es hier.

Und wie haben sich die Absicherungssummen in der Risikolebensversicherung entwickelt?

„Hier gab es erstaunlicherweise noch größere signifikante Steigerungen“, so die RLV-Bilanz der Makler. „Lagen wir 2017 noch bei durchschnittlich 245.000 Euro, liegen wir 2018 bei knapp über 300.000 Euro.“

Ein wesentlicher Grund für diesen Trend könnten die explodierenden Immobilienpreise sein, mutmaßen die Makler. Denn viele Neubesitzer von Immobilien gingen hier gleich an die maximalen 400.000 Euro zur Absicherung ihrer Finanzierung.

Die erfreulichste Botschaft für 2018? Null Todesfälle und BU-Eintritte

Auch auf die Frage, ob es eigentlich Leistungsfälle im BU- oder RLV-Bestand gab, nehmen die Autoren Stellung. „Glücklicherweise können wir dies verneinen. Es gab weder einen Todesfall, noch eine Berufsunfähigkeit“, freuen sich Tobias und Stefan Bierl. Aber: Man wisse natürlich, „dass dies (leider) nur eine Frage der Zeit sein wird.“

BU-Alternativen tendieren weiterhin „gegen Null“

Tja, und wie läuft es bei den vermeintlichen BU-Alternativen? Die Vermittlung von Grundfähigkeitsversicherungen, Erwerbsunfähigkeitsversicherungen und Schwere-Krankheiten-Versicherungen gehe auch weiterhin „gegen Null“, berichten die Makler. Dabei sei man „nicht prinzipiell gegen diese drei Formen“, bei größeren Vorerkrankungen weise man auch auf diese hin. Aber es hilft nichts: die Nachfrage tendiere auch dann gegen Null.

Keine signifikanten BU-Trends – doch es tut sich was bei Kindern und Schülern

Auffällig finden die Makler, dass die Anfragen und somit auch die Vertragsabschlüsse zunähmen für eine Schüler-BU, die bei guten Gesellschaften ab dem 10. Lebensjahr möglich sei, oder auch die BU-Option für das Kind direkt nach der Geburt. „Hier sehen wir schon eine höhere Nachfrage.“

Letztere sei dann zwar immer eine Kopplung mit einer Rentenversicherung, aber eine bessere Option gebe es hier im Moment nicht am Markt – was aber nicht so bleiben müsse, so die Hoffnung.

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