BU-Beratung

Kunden zu einem Puffer von sechs Monatsausgaben raten

© privat
Versicherungsmakler und Biometrie-Experte Philip Wenzel.
In der Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Vermittler ihre Kunden darauf hinweisen, dass sie im Leistungsfall in den ersten sechs Monaten erstmal keine Rente bekommen werden, so ein Ratschlag von Versicherungsmakler Philip Wenzel. Dafür gilt es dann, entsprechende Puffer zu bilden – gerade bei Selbstständigen sei das enorm wichtig.

Deshalb gibt es die sogenannte Fiktion oder den fingierten Prognosezeitraum. Wenn ich schon sechs Monate berufsunfähig war, geht der Versicherer davon aus, dass ich es von jetzt an dauerhaft sein werde. Ich muss also nix mehr in die Zukunft beweisen. Über diese Fiktion kommt der Kunde in den meisten Fällen zur Leistung. Aber die sechs Monate müssen erst vergehen. Deshalb, wie schon gesagt, muss der Kunde sechs Monate von der staatlichen Absicherung leben.

Mathematisch ist das kein Problem, weil er nach sechs Monaten dann ja rückwirkend die Leistung aus der BU-Versicherung erhält. Aber ein halbes Jahr kann lang werden. Bei Angestellten kommt es darauf an, wie bescheiden der Lebensstil des Kunden ist. Er müsste ja auch nur 4,5 Monate überbrücken, weil er 6 Wochen Lohnfortzahlung erhält. Dramatischer ist es beim Selbstständigen. Er bekommt keine Lohnfortzahlung und auch sonst nix vom Staat.

Puffer ist unbedingt nötig

Hier ist es unbedingt unsere Aufgabe, den Kunden darauf hinzuweisen, dass er immer einen kurzfristig verfügbaren Puffer in Höhe der Ausgaben von sechs Monaten zu haben. Sonst kann es passieren, dass er sich kurzfristig verschulden muss, um die Zeit, bis die Versicherung zahlt, zu überbrücken.

Aber auch unabhängig davon ist es immer sinnvoll, sein Einkommen nicht vollständig zu verkonsumieren und eher bescheiden zu leben. Denn irgendwie neigen Trockner und Waschmaschine dazu, eher dann kaputt zu gehen, wenn eh schon das Auto in der Werkstatt ist. Dagegen hilft keine Versicherung, sondern eine vernünftige Haushaltsplanung. Und irgendwie gehört das eben auch zu unseren Aufgaben, wenn wir dem Kunden ein regelmäßiges Einkommen absichern möchten.

Ähnliche Beiträge

Nicht verpassen!

Pfefferminzia Pro

Hier sollte ein Text stehen, der die Vorteile von Pfefferminzia Plus erklärt, wie günstig man mitmachen kann, wie viele Partner*innen dabei sind und warum kein*e Makler*in ohne auskommen kann!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert