Bestand ausgewertet

Psyche bleibt Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

Bezirkskrankenhaus Lohr am Main mit Präventionsstelle (Psychiatrie): Psychischen Erkrankungen vorzubeugen, ist enorm wichtig
© picture alliance / SZ Photo | Robert Haas
Bezirkskrankenhaus Lohr am Main mit Präventionsstelle (Psychiatrie): Psychischen Erkrankungen vorzubeugen, ist enorm wichtig
Die Debeka hat nachgesehen, für welche Fälle sie die meisten Berufsunfähigkeitsrenten auszahlt. Es sind nach wie vor Probleme mit der Psyche, wenngleich der Anteil jetzt sank.

Fast jede zweite neue Berufsunfähigkeit im Jahr 2024 ging auf psychische Erkrankungen zurück. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Debeka, dem laut eigenen Angaben viertgrößten deutschen Lebensversicherer.

Dafür wertete die Debeka ihren Bestand von 385.000 Berufsunfähigkeitsversicherten und mehr als 1.200 neue Leistungsfälle aus. Insgesamt zahlte sie 2024 rund 80,6 Millionen Euro an fast 8.600 Empfänger von Berufsunfähigkeitsrenten – mehr als im Vorjahr.

Mit 45 Prozent bleiben psychische Leiden die häufigste Ursache. Dahinter folgen Krebserkrankungen und andere Neubildungen mit 14 Prozent sowie Probleme mit dem Bewegungsapparat mit 10 Prozent. Dazu zählen beispielsweise Rücken und Gelenke.

Trotz des Spitzenwerts sank der Anteil psychischer Ursachen im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozentpunkte. „Nach wie vor führen psychische Krankheiten in sehr vielen Fällen dazu, dass Menschen nicht mehr ihre Arbeit verrichten können. Das kann jeden treffen und das dürfen wir nicht ignorieren“, sagt Debeka-Chef Thomas Brahm. Schnelle Behandlung und gute Betreuung seien entscheidend, ebenso wie Prävention, Stressbewältigung und Resilienz.

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