Analyse von Destatis

Versicherungsbranche mit den meisten Überstunden

Vor allem in der Finanz- und Versicherungsbranche kommt es laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamts zu Überstunden.
© drobotdean/Freepik.com
Vor allem in der Finanz- und Versicherungsbranche kommt es laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamts zu Überstunden.
Viele Menschen in Deutschland arbeiten mehr, als es ihr Arbeitsvertrag verlangt. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) herausgefunden. Interessant: Vor allem in der Finanz- und Versicherungsbranche kommt es zu Überstunden.

Knapp 4,4 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben im Jahr 2024 mehr gearbeitet, als in ihrem Arbeitsvertrag vereinbart war. Das entspricht einem Anteil von 11 Prozent der gut 39 Millionen arbeitenden Menschen hierzulande. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor.

[mehr_zum_thema title=“Mehr zum Thema“]

Dabei gibt es deutliche Unterschiede je nach Wirtschaftsbereich. Am weitesten verbreitet war Mehrarbeit in der Finanz- und Versicherungsbranche. Hier leisten 17 Prozent der Menschen Überstunden. Dicht gefolgt von der Energieversorgung, wo 16 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen waren. Am niedrigsten war der Überstundenanteil mit 6 Prozent im Gastgewerbe.

Für die meisten Beschäftigten war der Umfang der Mehrarbeit auf wenige Stunden pro Woche begrenzt.

  • 45 Prozent gaben an, durchschnittlich weniger als fünf Überstunden geleistet zu haben.
  • Bei 73 Prozent waren es weniger als zehn Stunden.
  • Allerdings leisteten 15 Prozent der Betroffenen mindestens 15 Stunden Mehrarbeit in der Woche.

Von den Personen, die 2024 mehr gearbeitet hatten als vertraglich vereinbart, leisteten 19 Prozent unbezahlte Überstunden. 16 Prozent wurden für ihre Überstunden bezahlt. 71 Prozent nutzten ein Arbeitszeitkonto für die geleistete Mehrarbeit.

Ähnliche Beiträge

Nicht verpassen!

Pfefferminzia Pro

Hier sollte ein Text stehen, der die Vorteile von Pfefferminzia Plus erklärt, wie günstig man mitmachen kann, wie viele Partner*innen dabei sind und warum kein*e Makler*in ohne auskommen kann!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert