Studie

Für ihre Altersvorsorge wollen die Deutschen flexible Produkte

Junges Paar sitzt an einem Tisch und geht einen Vertrag durch
© picture alliance / PantherMedia | Andrey Popov
Junges Paar mit Vertrag: Welche Produkte die Deutschen für ihre Altersvorsorge auswählen, ist sehr unterschiedlich.
Die Altersvorsorge hat für die Deutschen eine hohe Priorität. Am liebsten nutzen sie dafür Produkte, die sie flexibel an unterschiedliche Lebensphasen anpassen können. Welche Produktkombinationen konkret im Trend liegen, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Ihre Altersvorsorge wollen zwei Drittel der Deutschen flexibel an die jeweilige Lebenssituation anpassen können. Das ist für sie das wichtigste Entscheidungskriterium. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (Diva) und der Generali Deutschland.

Die Umfrage ist Teil des Deutschen Altersvorsorge-Index. Dafür befragt das Institut halbjährlich 2.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren zu ihrer Rente.

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Altersvorsorge-Befragung: Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht:
  • Für über ein Drittel der Befragten (37,6 Prozent) ist die klassische Rentenversicherung mit garantierten Leistungen bis zum Lebensende nach wie vor die erste Wahl, selbst wenn sie dafür auf höhere Renditechancen verzichten.
  • Nahezu ein Viertel der Befragten (22,9 Prozent) verzichtet für höhere Renditechancen auf garantierte Leistungen.
  • Fast die Hälfte aller Befragten (46,1 Prozent) legt darauf Wert, die Beiträge in sicherheits- und renditeorientierte Schwerpunkte aufteilen zu können.
  • 45,1 Prozent der Befragten wollen ihre Altersvorsorge mit einer Hinterbliebenenabsicherung im Todesfall kombinieren, und zwar auch in der Ansparphase.
  • Drei Viertel (74,1 Prozent) der Befragten bewerten es zudem als wichtig, in dem gleichen Produkt neben der reinen Altersvorsorge weitere Risiken absichern zu können.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten (56,8 Prozent) gibt an, dass staatliche Anreize für sie die höchste oder eine hohe Priorität für die private Altersvorsorge haben.

Von diesen 74,1 Prozent der Befragten legen fast alle Befragte (90 Prozent) Wert darauf, ihre gewählten Risikoschwerpunkte während der Vertragslaufzeit ändern zu können. Sie wollen beispielsweise die Beiträge von der Berufsunfähigkeit zur reinen Altersvorsorge oder zur Pflegeversicherung verschieben.

Zusätzliche Altersvorsorge unterscheidet sich ja nach Höhe der gesetzlichen Rente

Je nach der konkreten individuellen Lebenssituation seien die Anforderungen an die finanzielle Absicherung sehr unterschiedlich, erklärt Professor Michael Heuser, Wissenschaftlicher Direktor des Diva. „Wer eine höhere gesetzliche Rente erwartet, wird sich bei der ergänzenden privaten Vorsorge eher für Aktien und Immobilien interessieren“, erklärt Heuser.

Wem hingegen nur eine moderate gesetzliche Rente ins Haus stünde, der müsse zunächst sein Alterseinkommen bis zum Lebensende absichern. Dafür eignet sich aus seiner Sicht die private Rente mit Garantie am besten.

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