Hilfsfonds über 2,5 Millionen Euro

Axa will Hochwasseropfern ohne Versicherungsschutz helfen

© picture alliance/dpa | Armin Weigel
Ein Helfer geht, nachdem das Hochwasser in Passau etwas zurückgegangen ist, durch eine Gasse mit Sandsäcken vor den Häusern.
Viele Menschen in Süddeutschland sind Opfer des Hochwassers geworden. Nicht alle waren versichert. Die Axa hat nun einen Hilfsfonds für ihre stark betroffenen Kunden aufgesetzt, die keinen Elementarschutz hatten.

Das Hochwasser in Süddeutschland hat teilweise massive Schäden angerichtet. Rund 2 Milliarden Euro wird das die Versicherer kosten, schätzt der Versichererverband GDV. 94 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg haben dabei eine Elementarschadenversicherung – in Bayern sind es aber nur 47 Prozent.

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Der Versicherer Axa möchte seinen Kunden, die keinen Elementarschutz abgeschlossen hatten, nun trotzdem unter die Arme greifen. Man habe entschieden, „dass wir bedürftige Hochwasseropfer ohne Elementarschadenversicherung mit einem eigenen Hilfsfonds unterstützen werden“, sagt Thilo Schumacher, Geschäftsführer von Axa Deutschland. 2,5 Millionen Euro soll der Fonds schwer sein.

Hilfen beantragen können Axa-Privatkunden, die keine Abdeckung über eine Elementarschadenversicherung haben, stark vom Hochwasser betroffen sind und aus eigener finanzieller Kraft keinen Neuanfang schaffen. Die Vertriebspartner des Versicherers koordinieren die Aktion vor Ort.

Darüber hinaus hat der Versicherer eine Hotline für Kundinnen und Kunden eingerichtet, die psychologische Unterstützung brauchen. Und: Axa bietet allen Kunden und deren Familienmitgliedern aus gleichem Haushalt, die sich freiwillig und unentgeltlich in den betroffenen Gebieten engagieren und bisher noch nicht unfallversichert sind, bis zum 31. August eine beitragsfreie Unfallversicherung an.

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