So viele Bestände, so viele Staffelstäbe, die übergeben werden wollen. Immerhin: Drei von vier Versicherungsmaklern haben sich bereits mit der Frage befasst, wer mal ihr Nachfolger sein und den Bestand an Versicherungen übernehmen soll. 41 Prozent haben schon Kontakt mit möglichen Kandidaten aufgenommen. Doch erst 18 Prozent haben sich entschieden, wie sie vorgehen wollen. Wer noch zögert, tut das vor allem aus Sorge um die eigenen Kunden oder weil es für eine Entscheidung noch zu früh ist.
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Das geht aus dem diesjährigen Policen-Direkt-Maklerbarometer hervor. Dessen Schwerpunkt liegt auf eben jenem erwähnten Thema Nachfolge. An der Umfrage nahmen 413 Versicherungsmakler im durchschnittlichen Alter von 56 Jahren teil.
Entsprechend nahe liegt die Rente. Grob ein Drittel würde gern in einem oder zwei Jahren in den Ruhestand gehen. Ein weiteres Drittel hat einen Termin in drei Jahren oder später im Blick. Und das dritte Drittel hat in dieser Hinsicht noch keine genaue Vorstellung. Das sind dann eher die jüngeren Makler.

Und bei wem holen sie sich Tipps für die richtige Übergabe? In erster Linie bei Maklerkollegen (35 Prozent) und Nachfolgeberatern (30 Prozent). Allerdings würde nur jeder Zehnte dafür etwas bezahlen. Fast keine Rolle spielen hingegen Rechtsanwälte, Steuerberater und Versicherer.
Jeder zweite Befragte sieht Bestand beziehungsweise Unternehmen als wichtigen Teil der eigenen Altersvorsorge an. Weshalb 42 Prozent im Rahmen der Nachfolge daraus eine Rente beziehen wollen. Jeder Vierte hingegen würde die Firma verkaufen und jeder fünfte den Bestand.